Haben Sie eine Reservierung?

Diese frage hat mich heute am falschen Fuss erwischt *g Ich war nämlich gerade in der Wiener Innenstadt unterwegs und plötzlich hatte ich soooooo richtig Gusto auf ein Schnitzel bei Figlmüller. Die schmale Gasse mit den alten Häusern, den kleinen Lokalen und natürlich dem bekannten Figlmüller Schild hat mich einfach angelacht.

Also wenn ich schon so in der Gegend bin, bin ich ganz spontan hingegangen und hab gefragt, ob noch ein Tisch frei wäre. Die Antwort kam freundlich, aber eindeutig. Ohne Reservierung läuft heute praktisch nichts mehr. Alles bummvoll. Ehrlich gesagt hat mich das schon ein bissl überrascht.

Denn ich musste sofort an früher denken. Vor fünfzehn oder zwanzig Jahren war das ganz anders. Da konnte ich oft einfach vorbeischauen, kurz warten oder sogar direkt einen Platz bekommen. Heute scheint das fast unvorstellbar zu sein. Natürlich freut es mich für das Restaurant, der Erfolg kommt ja nicht von ungefähr. Aber ein wenig vermisse ich diese unkomplizierte Zeit schon. Woran merkt man, dass älter wird? Das man sagt, dass früher alles besser war 😀 Hab mich grad erwischt, wie ich das so schreiben wollte, haha!

Die Vorfreude auf das Harley Treffen am Faaker See steigt!

Bald drööööööhnen wieder die Motoren rund um den Faaker See so richtig derbe auf. Es beginnt bei mir jedes Jahr gleich. Irgendwann tauchen die ersten Fotos von frisch polierten Maschinen auf, Leute aus dem Freundes bzw Bekannteskreis schicken mir Termine und plötzlich denke ich wieder an den Faaker See. Die Vorfreude auf das Harley Treffen am Faaker See steigt, obwohl bis September noch ein bissl Zeit bleibt. Bissi aber auf der anderen Hand auch wieder nicht so weit weg.

Dabei besitze ich nicht einmal selbst eine Harley. Trotzdem fasziniert mich diese Veranstaltung, weil sie weit über Motorräder hinausgeht. Für ein paar Tage verändert sich die ganze Region. Straßen, Lokale und Campingplätze werden Teil einer eigenen kleinen Welt, in der Chrom, Leder und der tiefe Klang der Motoren den Takt vorgeben.

Von 8. bis 13. September 2026 findet die 28. European Bike Week statt. Hier gibt’s mehr Infos dazu. Der Eintritt ist kostenlos und willkommen sind auch Fahrer anderer Marken. Das gefällt mir. Denn ein großes Treffen lebt für mich nicht von elitären Grenzen, sondern von Menschen, die dieselbe Begeisterung teilen.

Natürlich romantisiere ich das Ganze ein wenig. Leider gehören Staus, volle Gastgärten und knapp gewordene Unterkünfte genauso dazu. Wer spontan beim Camping rund um den Faaker See auftaucht, könnte ziemlich schnell ernüchtert sein. Auf jeden Fall würde ich früh planen und nicht darauf vertrauen, irgendwo schon noch ein Platzerl zu finden.

Was mich am meisten reizt, sind ohnehin die Details. Die Custom Bikes, die kleinen Umbauten und diese Maschinen, bei denen ich keine Ahnung habe, wie sie überhaupt eine Zulassung bekommen haben Dazu kommen Probefahrten, neue Modelle und reichlich Gespräche mit Leuten, die ihre Leidenschaft sichtbar ernst nehmen.

Und vielleicht liegt genau darin der Reiz. Für ein paar Stunden wirkt der Faaker See nicht wie ein ruhiger Urlaubsort, sondern wie die Bühne einer riesigen, etwas verrückten Gemeinschaft. Wird sicher cool!

Statt dem neuen MacBook Neo dann doch lieber ein M4 Air gekauft

Ich hab mir jetzt tatsächlich ein neues MacBook Air M4 gegönnt (leider hat mein M2 vor kruzem den Geist aufgegeben und das zeitliche gesegnet) und ich sag’s euch ganz ehrlich, das war eine der vernünftigsten Technik Entscheidungen seit langem. Neuer Laptop, neues Leben! Es ist wirklich so, haha. Eigentlich hab ich mir davor dauernd Videos über das neue MacBook Neo angeschaut. Klingt ja auch erstmal spannend, immerhin kostet das Teil deutlich weniger und schaut auf den ersten Blick eh ziemlich modern aus. Aber ja, irgendwann hab ich dann angefangen die Preise vom älteren M4 Air zu checken… und plötzlich war die Sache komplett klar.

Denn aktuell hauen viele Shops die M4 Modelle raus, weil schon die neuen M5 Geräte überall auftauchen. Und genau da wird’s interessant. Ich hab am Ende barely mehr bezahlt als für ein neues Neo, hab jetzt aber so viel mehr Komfort. Wirklich. Besseres Display, mehr Leistung, längere Akkulaufzeit und vor allem keine komischen Sparmaßnahmen bei Anschlüssen oder Tastatur Beleuchtung. Auf jeden Fall etwas, das man im Alltag sofort merkt.

Nicht falsch verstehen, das Neo hat schon seine Zielgruppe. Für Schule oder bissl Office reicht das locker. Aber ich sitz oft abends mit zwanzig offenen Tabs herum, bearbeite Fotos oder schneid spontan irgendwelche Videos zusammen. Da wär ich mit 8 GB RAM wahrscheinlich nach zwei Monaten narrisch geworden.

Und ganz ehrlich, ich liebe dieses Air jetzt schon. Dünn, leise, Akku gefühlt endlos. Genau sowas wollte ich eigentlich immer haben. Ich freu mich schon richtig drauf damit im Sommer irgendwo im Café zu sitzen und sinnlos Sachen zu schreiben die eh keiner liest.

Leider merkt man wieder mal, wie wichtig Timing bei Technik ist. Einfach bissl warten, Preise vergleichen und nicht sofort das neueste Ding kaufen. Ich werd sicher meine Freude für die nexzen paar Jahe haben, da bin ich mir sicher!

Nostalgie pur, Leute! Knight Rider soll ins Kino kommen

Es gibt Momente, da reicht ein einziger Ton und man ist sofort zurück in einer anderen Zeit. Bei mir ist es das Synthie-Intro von Knight Rider. Einfach nur LEGENDÄR. Plötzlich sehe ich wieder die bunten 80er vor mir, David Hasselhoff im schwarzen Outfit, K.I.T.T. mit seinem roten Lauflicht. Es war mehr als Fernsehen, es war fast ein Versprechen: ein Held, der mit seinem Auto das Böse bekämpft.

Jetzt also die Neuigkeit, die ich auf Youtube aufgegriffen habe. Knight Rider soll tatsächlich als Kinofilm zurückkommen. Verantwortlich dafür sind die Köpfe hinter Cobra Kai. Sie haben bereits gezeigt, dass sie aus einer alten Legende etwas Neues und trotzdem Respektvolles formen können. Universal scheint Vertrauen zu haben, und auch mit Produzenten wie David Leitch im Hintergrund ist klar, dass Action eine zentrale Rolle spielen wird.

Doch gleichzeitig frage ich mich, ob sich die Magie wiederholen lässt. Denn Knight Rider war nicht nur eine Serie. Es war ein Gefühl von Unbesiegbarkeit, ein kleiner Trost in den eigenen Kinderzimmern. Viele Reboots sind gescheitert, weil sie diesen Kern verloren haben.

Vielleicht ist gerade jetzt die richtige Zeit. KI ist längst Realität, Autos werden intelligenter, und die Frage, wie wir mit Technologie umgehen, brennt wie nie zuvor. Ein neuer Knight Rider könnte also nicht bloß ein nostalgischer Rückblick sein, sondern auch ein Spiegel unserer Gegenwart.

Und trotzdem: Für mich bleibt der eigentliche Zauber dieses eine Geräusch. Ein rotes Licht, das aufleuchtet, und die Hoffnung, dass Michael Knight gleich um die Ecke biegt.

Echtes Binge-Watching Gold von Apple TV+

Früher, als ich noch jede Woche zur Videothek spaziert bin, war das Stöbern selbst schon ein Teil des Filmerlebnisses. Yapp, SOOOO alt bin ich schon, dass ich das noch erleben durfte. Heute ist alles nur noch ein Klick entfernt und doch ertapp ich mich oft dabei, wie ich ewig durch Streamingdienste scrolle, ohne wirklich fündig zu werden. Bis ich auf Apple TV+ gestoßen bin. Keine endlosen Kataloge, kein grelles Durcheinander, sondern kuratierte Qualität. Fast wie früher, wenn man in der Videothek diese eine versteckte Filmperle entdeckt hat, die einem dann noch tagelang im Kopf geblieben ist.

Drei Serien haben mich dort besonders beeindruckt. Jede auf ihre eigene Weise echtes Binge-Watching Gold. Und die will ich euch kurz vorstellen. Vielleicht auch eine Diskussion anreissen, falls es wen juckt hier.

Slow Horses war so eine Überraschung. Eigentlich dacht ich bei britischem Agentenzeugs eher an Oldschool-Krimis mit Pfeife und Regenmantel. Aber Gary Oldman spielt hier so kaputt, so herrlich unangepasst, dass ich in jeder Szene dranbleiben musste. Die Charaktere sind Antihelden par excellence und genau das macht’s aus. Spannend, bissig, clever.

Dann war da Shrinking. Eine Serie über Therapeuten, die selbst zerbrechlich sind. Ich hab gelacht, ich hab geseufzt und manchmal auch nachdenklich auf Pause gedrückt. Es fühlt sich an wie eine Serie, die einem sagt: Du bist nicht allein. Und Harrison Ford? Noch nie hab ich ihn so… menschlich gesehen.

Und schließlich The Studio. Eine neue Serie, die mich direkt in den Wahnsinn Hollywoods gezogen hat. Seth Rogen liefert hier nicht nur Humor, sondern auch bissige Kritik am Filmbusiness. Jede Folge ein eigenes kleines Universum. Wer Filme liebt, wird diese Serie verschlingen.

Apple TV+ mag nicht die Masse liefern, aber dafür trifft es oft genau ins Herz. Vielleicht ist das genau der Unterschied.

Falls ihr also gerade wieder planlos durch die Streamingwelt irrt. Gönnt euch diese Serien. Vielleicht fühlt ihr euch danach ein klein wenig weniger verloren. Ich jedenfalls schon. Servus und bis bald.